Bogenschießen auf dem Pferd
…………….leichter gesagt als getan!

Am 31.Juli fuhren wir, Jana, Jacky, Hanna, Amy und Sarah, mit den Bogenschützen aus Pößneck und der „Evangelischen Jugend“ aus Schleiz nach Crispendorf in das etwas außerhalb vom Dorf liegende Ferienlager. Gemeinsam wollten wir es an diesem Wochenende schaffen nicht nur Volti und Bogenschießen zu lernen, sondern beides zusammen auf dem Pferd. Als wir am Freitagnachmittag auf dem Campingplatz ankamen bauten wir sogleich für unseren treuen Begleiter Gero eine Koppel. Als wir fertig waren bauten wir die Zelte auf, was wir ohne Bernd nie geschafft hätten. Danach lernten wir die Grundkenntnisse unserer Sportarten kennen. Als es Abend wurde sammelten wir noch Holz für ein gemütliches Lagerfeuer. Am Abend lernten wir uns dann kennen und der Tag klang schön aus. Am nächsten Morgen gingen wir gemeinsam zum Frühstück und besprachen unseren Tagesablauf. Als alle satt waren putzten wir Gero und fingen mit dem Training an, da wir die Bremsen nicht mehr stoppen konnten. Julia, Daniel, Astrid, Felix und Markus hat es sehr viel Spaß gemacht, auf einem galoppierenden Pferd zu sitzen. Als nun doch zu viele Bremsen und Fliegen da waren, gingen wir zum Bogenschießen über. Mit dem sogenannten „traditionellen“ Bogen durften wir schon auf Scheiben und Strohsäcke schießen, und die etwas Mutigeren probierten es vom Autoanhänger auf der „Hügelpiste“ aus. Am Abend sattelten wir Gero zum 2. Mal, und die Ersten spannten ihre Bögen auf ihm sitzend, um zu schauen, wie er reagiert. Wie erwartet, lief er weiter, als hätte er sowas schon oft gesehen. Astrid bereitete danach ein super Abendbrot vor, und gemeinsam saßen wir dann am Feuer. Einige mussten dann aber doch unter die Dusche, und dann hieß es schlafen gehen.
Am Sonntag fingen wir schon um 7.00 Uhr mit dem Training an, da uns da noch nicht so viele Bremsen belästigten. Nun probierten es auch alle mit dem Bogenschießen im Galopp, es ist gar nicht so einfach, aber jeder meisterte es. Leider mussten wir um 9.00 Uhr aufhören, weil die Sonne die Bremsen mitbrachte. Also schossen wir vom Boden aus auf die Scheibe, was die gute Laune nicht brach, ganz im Gegenteil! Nach dem Frühstück hatte Astrid GPS – Geräte mitgebracht, und wir suchten, in vier Gruppen aufgeteilt, den Schatz, und fanden ihn. Nach dem Mittag mussten wir leider unsere Zelte abbauen und packen. Noch einmal schießen und kuscheln, denn wir mussten los. Mit vielen Umarmungen verabschiedeten wir uns! Das Wochenende war unbeschreiblich schön, und alle freuen sich auf das nächste Mal.

Von Sarah und Amy